Leichtbau

Leichtbau bedeutet für die Leichtwerk AG nicht nur Flugzeugbau, sondern eine besondere Herausforderung liegt in der Realisierung von Produkten des allgemeinen Maschinenbaus, welche besondere Anforderungen an Gewicht, Steifigkeiten aufweisen oder dynamischen Beanspruchungen unterliegen.

Leichtbau wird in der Windenergie genauso betrieben wie in der Transporttechnik. Die Leichtwerk AG verbindet hier mit ingenieurmäßigem Wissen Produkte deren Abmessungen und Gewichte mehrere Größenordnungen voneinander abweichen.

Faserverbundbauweise

Automobilstrukturen

Cabrios weisen häufig eine geringere Verwindungssteifigkeit auf, als geschlossene Karosserieformen. Im Bereich des Unterbodens werden so genannte x-Braces zur Verstärkung eingesetzt. Durch die Anwendung von CFK (mit Kohlefaser verstärkter Kunststoff) und einer Optimierung der Bauteilgeometrie konnte die Gesamtmasse gegenüber dem metallischen Vorentwurf von etwa 70 kg auf unter 20 kg gesenkt werden.

 

Zug-Strukturen

Bei Konstruktion und Berechnung des Frontteils eines Schnellzugs ergeben sich erhebliche Herausforderungen durch die geforderten Randbedingungen. Neben einer preislich günstigen Bauweise stehen insbesondere die Integration der metallischen Elemente, wie z.B. die Bugklappenhalterung und Betätigung, die Anforderungen an den Brandschutz sowie die im Schnellzugbetrieb auftretenden wieder kehrenden Belastungen im Vordergrund.

Metallische Strukturen

HEG-Kolbenbox

Die Kobenbox dient zur Aufnahme von Messdaten des Flugkolbens des HEG. Ziel bei der Auslegung einer neuen Kolbenbox ist es, bei einer Massereduzierung von 37,5 kg auf 24 kg zusätzliches Stauvolumen zu schaffen.

Aufgrund der stark dynamischen Betriebsbeanspruchungen wurden zum Nachweis der strukturellen Integrität zum Teil transiente FE-Rechnungen durchgeführt.

Tunelsimulationsanlage

Aerodynamische Experimente an fahrenden Zügen, insbesondere wenn es sich um Tunneldurchfahrten handelt, lassen sich nur schwer in üblichen Windkanälen realisieren.

Daher wurde von der Leichtwerk AG für das DLR in Göttingen eine Tunnelsimulationsanlage entworfen.